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Netzwerke

Rund um das Thema Lebensmittelerzeugung und auch -verarbeitung gibt es heute viele neue Zusammenschlüsse, zwischen Verbrauchern und Erzeugern wie bei der Solidarischen Landwirtschaft – zwischen engagierten Verbrauchern in der Stadt wie beim Urban Gardening oder zwischen Menschen, die Lebensmittel verarbeiten und denen die sie geniessen wie bei Slow Food.

Diese Netzwerke und andere sind Ausdruck für den Wunsch vieler nach einer Verbindung zu den Lebensmitteln, die sie täglich verzehren. Immer mehr Menschen wollen wissen, wo und wie Pflanzen und Tiere aufwachsen, die sie essen. Es entstehen neue Bezüge zwischen Stadt und Land. Dies ist eine Chance für die Landwirtschaft; die Höfe könnten wieder mehr in die Mitte der Gesellschaft rücken.

Bäuerinnen und Bauern können ihr altes und neues Erfahrungswissen zum Umgang mit Boden, Pflanze und Tier weitergeben. Vermitteln, wie Lebensmittel selber verarbeitet und haltbar gemacht werden, aber auch, wie das tägliche Zusammenleben mit der Natur und Rituale das Leben bereichern können. terrABC soll hierzu einen wichtigen Beitrag leisten.

Von Bedeutung ist in diesen Bewegungen häufig auch das Bedürfnis, etwas mit anderen gemeinsam aufzubauen oder aber es entstehen im Laufe der Zeit ganz automatisch soziale Bezüge, die weit über das gemeinsame Interesse des Gemüseanbaus, Unkraut Jätens oder Wurstgeniessens hinaus gehen.

Auch junge Bäuerinnen und Bauern, die einen Hof gründen oder übernehmen möchten, vernetzen sich verstärkt und suchen nach neuen Wegen für ihre landwirtschaftliche Zukunft.

www.biobewegung.ch

http://junge-abl.de