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Pflanzen

Pflanzen bevölkerten die Erde, lange bevor die Menschen ihre ersten Auftritte hatten. Moose und Farne gehören zu den ältesten Pflanzensorten und sind weltweit noch immer integraler Bestandteil der Flora. Viele Völker hatten in der Vergangenheit eine enge Verbindung zu Pflanzen, insbesondere zu Bäumen (Keltischer Baumkreis,  heilige Bäume in Indien, Christlicher Lebensbaum etc.).

Pflanzen sind die Grundlage allen Lebens, auch für uns Menschen. Sie ernähren uns, sie können heilende Wirkung haben, wir kleiden uns mit ihnen, wir bauen mit ihnen, heizen und nutzen sie als Kraftstoff. Die Vielfalt der Pflanzenarten ist schier unendlich ... Getreide, Gemüse, Beeren, Ölsaaten, Gräser, Bäume, Kräuter etc. In der Natur ist jede spezialisiert auf ihren Lebensraum.

Pflanzen treten in Beziehung zu anderen Lebewesen – Florianne Köchlin nennt dies Pflanzenkommunikation. Sie können beispielsweise Nützlinge anlocken und Schädlinge vertreiben. Werden Obstbäume von Raupen befallen, können sie einen Duftstoff produzieren, der Meisen anlockt. Die Mykkorhizen, Pilze im Boden, spielen eine ganz besondere Rolle in der Existenz und Kommunikation von Pflanzen. Das Wissen um diese Wechselwirkungen kann für einen sorgfältigen Umgang mit Boden, Pflanzen und Tieren in der Landwirtschaft und im Gartenbau von grosser Bedeutung sein.

Wir haben heute trotz der Dominanz der Monokulturen noch eine grosse Palette an Pflanzen zur Verfügung und können Sorten selektionieren, die an den jeweiligen Standort angepasst sind. Es liegt in unserer Verantwortung, die grosse Vielfalt zu bewahren und unsere Nutzpflanzen selber zu selektionieren.